

Vita
Die deutschsprachige, tunesischstämmige Sopranistin Yamina Maamar sang neben ihrer internationalen künstlerischen Tätigkeit an wichtigen deutschsprachigen Bühnen wie der Bayerischen Staatsoper München, der Niedersächsischen Staatsoper Hannover, dem Aalto - Theater Essen, den Theatern Dortmund, Weimar und Bremen, den Staatstheatern Kassel, Nürnberg, Wiesbaden, Braunschweig, Darmstadt und vielen anderen.
Hier debütierte sie mit vielen zentralen Partien ihres Fachs: u.a. Isolde, Brünnhilde, Aida, Odabella, Lady Macbeth (Verdi), Adriana Lecouvreur, Kundry (Parsifal), Senta (Der fliegende Holländer), Marschallin (Rosenkavalier), Salome, Elisabeth (Don Carlos), Ariane (Ariane et Barbe-Bleue), Fidelio - Leonore, Wozzeck - Marie, Manon Lescaut (Puccini), Lady Macbeth von Mzensk (Schostakowitsch) und Kaiserin (Frau ohne Schatten). Insgesamt umfasst ihr gesungenes Repertoire mehr als 80 Partien.
Yamina Maamar hat kürzlich mit Kolleg*innen aus Berlin und Leipzig ein Kammermusikensemble namens YASIMILI gegründet. Die Gruppe bestehend aus Violine, Viola, Klavier und Gesang gab ihr Debütkonzert, teils mit eigenen Kompositionen der Violinistin, am 28. 9. 25 im historischen Kloster Haydau.
Am 9. 11. 25 wird sie mit dem renommierten Liedpianisten Thomas Seyboldt einen Liederabend bei der Schubertiade auf Schloss Ettlingen gestalten.
Im Frühjahr 2026 wird sie außerdem die Rolle der „Kundry“ in R. Wagners „Parsifal“ am Landestheater Niederbayern verkörpern.
Wichtige Stationen im Konzertbereich waren die mehrfache Einladung zum International Edinburgh Festival ( u. a. R. Wagners „Wesendonk - Lieder“ mit dem Scottish Chamber Orchestra), eine Tournee durch England und die Niederlande (u.a. „Les nuits d‘été“ von H. Berlioz mit dem Edinburgh Chamber Orchestra), das Seoul Arts Center (9. Sinfonie Beethoven), der Herkulessaal München (Auszüge aus „Tristan und Isolde“), das „Verdi - Requiem“ mit Enoch zu Guttenberg im Dom zu Speyer, Konzerte im Großen Sendesaal des WDR in Köln (u. a. Ausschnitte „Tannhäuser - Elisabeth“), ein Liederabend im Apollosaal der Staatsoper Berlin und “Tove” in Schönbergs “Gurreliedern” im Berliner Dom.
Ihr USA - Debüt gab sie im Jahr 2007 in der Avery - Fisher - Hall im Lincoln Center, New York, als „Grete“ in „Der ferne Klang“ von F. Schreker mit dem American Symphony Orchestra unter der Leitung von Leon Botstein. Dieselbe Rolle verkörperte sie später im von Frank Gehry erbauten Sosnoff Theater Bard in den USA unter der Regie von Thaddeus Strassberger.
Yamina Maamar hat seit 2019 eine Professur für Gesang an der Hochschule für Musik Carl Maria von Weber Dresden inne, ist Dozentin am Gesangspädagogischen Zentrum des BDG und wird regelmäßig zu Meisterkursen eingeladen.




